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Anonymous asked: Victoria, ich habe gelesen, dass ihr euren Hund vegan ernährt. Stimmt das oder war das ein Scherz? Falls das wahr ist: Ist das nicht doch ein bisschen übertrieben oder gibt es neuste wissenschaftliche Erkenntnisse, nach denen man Hunde und Katzen nicht mehr mit Fleisch/Fisch füttern sollte? Thx 4 answering & cheers! Mic

Hallo, also vorweg; NEIN, das ist kein Scherz. Leider beinhaltet deine Frage gleich mehrere Fehler - Hunde und Katzen sind wie Äpfel und Birnen und daher nicht miteinander vergleichbar. Also wir sprechen folgend über Hunde. Ich sehe an der Fütterung von Obst&Gemüse nicht “übertriebenes” - ich kann dir auch sagen wieso. Bei einem Haustier ist es wie bei einem Kind, es kann nicht selbst entscheiden und deswegen übernimmt der Vormund die wichtigen Entscheidungen für das bei sich lebende Lebewesen. Also Dinge wie Ausgehzeiten, Mahlzeiten, Spasszeiten, Ruhezeiten werden maßgeblich fremdbestimmt - weil es faktisch nicht anders geht. Somit lebt kein Lebewesen welches einen Vormund hat in einer objektiven, wertfreien Neutrumsblase. Hunde”besitzer” entscheiden immer für den Hund und füttern i.d.R. das, was sie selbst für gut heißen. Das ist bei vielen Fertigfutter, welches meist mit Zucker, Geschmacksverstärkern, Farbstoffen und anderen “natürlichen” Mittelchen schmackhaft gemacht wird. Das ist quasi das, was auch viele Menschen essen - Fertigkram. Auch wenn da prozentual Fleisch enthalten ist und wohl die meisten Hunde ausschließlich das bekommen, heißt es nicht, dass das gesund ist. Denn man muss sich mal fragen; was ist gesund und natürlich für ein Wesen, das garnicht natürlich ist. Der Hund ist ein vom Menschen gezüchtetes Tier, das mit dem Wolf soviel gemein hat wie mit einer Katze. Nicht sonderlich viel. Das sieht man vor allem bei kleineren Hunderassen, merkt man am Verhalten und kann man u.a. am veränderten Verdauungsapparat des Hundes feststellen. Der Hund ist z.B. - im Gegensatz zum Wolf - sehr wohl in der Lage Getreide zu verwerten. Viele Hundehalter füttern ausschließlich Trockenfutter welches i.d.R. ausschließlich aus Getreide besteht, dem eventuell mal noch Spuren von Fleischresten beigefügt werden. Diese Veränderung des Verdauungstrakts  liegt vor allem daran, dass der Hund (welcher seit vielen tausend Jahren mit dem Mensch zusammenlebt) meist das gefressen hat, was der Mensch gegessen hat. Und wie wir alle wissen, war Fleisch bis vor ca. 50 Jahren noch ein absoluten Luxusgut - welches zu bestimmten Feiertagen und oder Sonntagen verspeist wurde. Da kannst du dir denken, was der Hund über Jahrtausende so gefressen hat - Tischreste - Getreide, Gemüse, Abfälle, Knochen. Aber kein Rinderfilet in Aspik. Im Mittelalter war man sogar der festen Überzeugung Hunde rein pflanzlich ernähren zu müssen, weil man einen Blutrausch gefürchtet hat. Die Hunde lebten meist auf Höfen und wurden zum Schutz der sogenannten Nutztiere und Menschen eingesetzt - und durch das Füttern von Fleisch fürchtete man den Jagdtrieb zu entfachen. Aus rein praktischen Gründen wurde da sogar spezielles Hundebrot erfunden, welches aus Getreidereste bestand und meist in Wasser oder Milch eingeweicht dem Hund zum Verzehr angeboten wurde. Ich könnte das jetzt hier stundelang weiterführen (denn ich habe mich ausreichend und umfassend mit der Thematik befasst) und das kann ich auf Nachfrage auch gerne tun. Fakt ist, wenn man sich bemüht, dass der Hund alle für ihn nötigen Nährstoffe erhält, es ihm schmeckt (Hunde fressen nämlich das was ihnen nicht schmeckt einfach nicht) und es ihm gut geht - sehe ich kein Problem darin. Über die wichtigen Nährstoffe kann man sich informieren und supplementieren - das was im Fertigfutter sowieso auch geschieht. Und mittels Bluttest kann man alle Werte überbrüfen. Das machen GARANTIERT die wenigsten Hundehalter - aber uns liegt die Gesundheit am Herzen, deswegen achten wir genau was es hier zu fressen gibt. Und um nochmal einen kleinen Denkanstoß zu bieten; wir verfüttere Rambo vor allem aus ethischen Gründen kein Fleisch. Wieso sollte ich einem Haustier unter dem Motto “das ist artgerecht” ein Stück Rinderfilet in den Napf legen (was er sich so nie reissen würde!) welches von einer Kuh stammt, die definitiv in der Mast nicht artgerecht ernährt wurde. Kühe fressen ausschließlich Gras, stehen auf der Weide, sind Wiederkäuer. Bekommen in der Mast aber Soja, Mais, Getreide und JA, sogar Reste ihrer eigenen Artgenossen (in Form von Tiermehl) in den Trog und werden somit zum Kanibalismus gezwungen. Und vergessen wir mal nicht die ganzen Medikamente die da so zum Einsatz kommen, allen vorran das liebe Antibiotika. Selbiges gilt für alle anderen Tiere in der Mast. Also frag dich mal lieber wo du anfangen solltest zu hinterfragen :) Ich hoffe ich konnte dir helfen. Beste Grüße

I got the chance to join Eldad Hagar from Hope for Paws and I am still overwhelmed. Please share our video!

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Trash and Vaudeville 1985 #tbt #nyc

photo by Carl.Glassman (at Trash and Vaudeville)
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Victoria van Violences Lifestyle Tipps überzeugen selbst Hasso! http://bit.ly/V_fuer_Victoria ‪#‎vegan‬ peta2.de #vegan

Anonymous asked: Hallo schöne Frau. Ich frag mich immer wieder woher du die ganze Energie nimmst, wenn ich so lese was du alles machst. Studium, Shootings, Interviews, D-Jane, Videos für Peta und jetzt noch ein Modelabel? Und du findest auch immernoch die Zeit und die Geduld immer freundlich allen Fans zu antworten. Wie schaffst du das? :D Liebste Grüße :)

Hallo du da :-) Nebenbei arbeite ich ja noch im Plattenladen. Das führt dann schon zu einer 7-Tage Woche. Aber es ist okay, es macht mir Spass. Ich kann mehr Energie aufbringen, wenn das was ich mache Herzenssachen sind :-) Aber dank immer größerer Projekte, komm ich leider nicht mehr so ausführlich dazu, allem ausreichend gerecht zu werden (vor allem das Antworten auf Fanmails wird immer schwerer, weil ich gerne ausführlich und persönlich antworte). Aber ich bemühe mich und freue mich, wenn das scheinbar auch ankommt *hihi